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Jugend - und Kulturverein Exil

Gedenken an Amadeu Antonio

Gedenkveranstaltung zum 21. Todestag von Amadeu Antonio

Der Afrikanische Kulturverein Palanca e.V., die Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“ und die Koordinierungsstelle für Toleranz Eberswalde laden zum Gedenken an Amadeu Antonio und an andere Opfer rassistischer Gewalt ein.
Der Bürgermeister Friedhelm Boginski wird ebenfalls vor Ort sein.
  
Ort: Gedenktafel für Amadeu Antonio, Eberswalder Straße 26, 16227 Eberswalde
Zeit: Dienstag, 6. Dezember 2011, 17.00 Uhr


 

LAUT GEGEN NAZIS IN NEURUPPIN

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Am 09. Juli werden Nazis aus Brandenburg und Berlin in Neuruppin aufmarschieren.
Die Enkel und Urenkel der Brandstifter des 2. Weltkrieges lehnen es ab Lehren aus den deutschen Verbrechen zu ziehen. Sie sehen sich lieber als Unterdrückte der USA.
Friedensbewegte werden gern auf die Kameradinnen und Kameraden verzichten, die Wehrmacht und SS verherrlichen und gern den Krieg gewonnen hätten.

Weil Neuruppin gegenwärtig der einzige Ort in Brandenburg ist, in dem es Nazis gelingt regelmäßig Aufmärsche durchzuführen, wird landesweit dafür geworben am Gegenprotest teilzunehmen.

Hier der Aufruf des Bündnisses "Neuruppin bleibt bunt":

http://www.neuruppin.de/fileadmin/dateien/Gesundheit_Soziales
/Neuruppin_bleibt_bunt/Aufruf_09.07.2011.pdf

Los geht es um zehn Uhr an der Kreuzung Heinrich-Rau-Straße/Artur-Becker-Straße. Auf dem Kirchplatz und der Karl-Marx-Straße lädt das Bündnis "Neuruppin bleibt bunt" nach dem Demo-Zug zur Kundgebung ein. In Hör- und Sichtweite der Nazis, die sich um 12.00 Uhr sammeln wollen, können Bürgerinnen und Bürger dann laut und deutlich zeigen, was sie von den Nazis halten - mit "allem, was laut ist": Pfannen, Vuvuzelas, Topfdeckel.

2010 war die KMOB (Kameradschaft Märkisch Oder Barnim) mit Aufmarschversuchen in Bernau und Eberswalde gescheitert. Aber die Nazis um den Freienwalder Robert Gebhardt machen mittlerweile als Freundeskreis Nord Brandenburg weiter. Als ausgewiesene Demotouristen werden die Ex KMOBler in Neuruppin dabei sein.
Die Pleiten der Nazis vom vergangenen Jahr und die folgende Auflösung der KMOB zeigen, wenn es gelingt Nazidemos etwas entgegenzusetzen, wird die Szene insgesamt geschwächt.

Unsere Stadt

2010 wurde eine Nazidemo in Eberswalde verhindert. Quelle: Inforiot

Aktualisiert ( Freitag, 21. Oktober 2011 um 09:27 Uhr )
 

BESUCH AUS WARSCHAU

Vom 27. Juni bis zum 01. Juli besuchen uns zwei Überlebende des KZ Außenlagers Eberswalde und bringen auch zwei Enkel als Begleitung mit.

Wir möchten euch zu einem Grillabend am Mittwoch, den 29. Juni zu uns in das EXIL einladen. Beginn ist um 18.00 Uhr.

Es besteht die Möglichkeit unsere Ausstellung "Wiedersehen mit Eberswalde – Hier gibt es keinen Hass mehr", die die Geschichte und das Leid der nach Eberswalde verschleppten Frauen in den Mittelpunkt stellt, zu sehen und mit den Zeitzeuginnen ins Gespräch zu kommen. 

Wir präsentieren gemeinsam mit Wacława Gałęzowska und Marianna Bogusz ein 30minütiges filmisches Interview, das in Zusammenarbeit mit Amigo Media und Sascha Leeske entstanden ist.

Wer sonst die Woche über noch mitmachen will, kann sich melden. Wir sind Montag ab 10.00 Uhr auf dem Hof oder Interessierte können die 0163/4454711 anrufen oder andere ihnen bekannte Nummern / Leute.

Enthüllung der Gedenkstele an der EisenspaltereiEnthüllung der Gedenkstele an der Eisenspalterei

Hier einiges aus dem Programm:

Ankunft und Begrüßung am Montag um 17.30 Uhr, Abendessen im EXIL

Dienstag um 15.00 Uhr Tee mit Schüler/innen der Freien Oberschule Finow. Wir sprechen über unser Projekt "Die Puppe der Wanda Zatrayb" und über Wege sich Wissen darüber anzueignen, was es bedeutete in ein KZ und zur Zwangsarbeit verschleppt zu werden.

Mittwoch ist Ausflugstag und wir grillen um 18.00 Uhr.

Donnerstag sind wir zum Frühstück bei Marieta Böttger, der Beauftragten für Migration und Integration. Später kommt der Bürgermeister vorbei.

Wir wollen zudem unsere Pflanzaktion auf dem Hof weiterführen und bitten daher um Pflanzenspenden. Also buddelt mal im Garten eurer Eltern und bringt die Sachen vorbei.

Der Besuch wird gefördert von der EVZ, Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. 

logo_evz 

Aktualisiert ( Freitag, 24. Juni 2011 um 20:46 Uhr )
 
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