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Jugend - und Kulturverein Exil

1. Beratung Ausstellung

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Montag, 14. Juni 2010 um 21:40 Uhr

Ausstellung zu KZ in Eberswalde, 1. Beratung am 23. Juni um 18.00 Uhr vor Ort im Exil 

Der Exil e.V. erhält eine umfangreiche Förderung zur Erstellung einer Ausstellung, um über einen Ort nationalsozialistischer Verbrechen in Eberswalde aufzuklären.

Seit langem konfrontieren wir uns mit der Geschichte der von uns genutzten beiden Baracken eines ehemaligen KZ-Außenlagers. Nun sind wir dank einer Förderung in der Lage, gemeinsam mit Expertinnen und Experten an einer Ausstellung zu arbeiten und eine Baracke für die Präsentation selbiger baulich herzurichten.
Das Land Brandenburg gibt den weitaus größten Teil der nun bereitstehenden Mittel in Höhe von insgesamt 189.749,00 Euro. Kofinanzierungen kommen vom Landkreis Barnim und aus dem Programm "VIELFALT TUT GUT" Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.
Damit werden das im Exil existierende ehrenamtliche Engagement und unsere bisherigen Bemühungen gewürdigt.

Am 23. Juni möchten wir gemeinsam mit Ewa Czerwiakowski die ersten Schritte zur Verwirklichung der Ausstellung besprechen.
Zwei von uns werden Anfang Juli gemeinsammit Ewa zu Zeitzeuginnen nach Polen fahren.
Für unsere Ausstellung sind uns die ganz persönlichen Erinnerungen der ehemals zur Zwangsarbeit nach Eberswalde verschleppten Frauen wichtig.

Um 14.00 Uhr findet eine Begehung mit unserer Baubetreuerin statt.

Aktualisiert ( Montag, 14. Juni 2010 um 21:47 Uhr )
 

Nazi-Demonstration in Bad Freienwalde für ein freies Jugendzentrum

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Sonntag, 13. Juni 2010 um 20:37 Uhr

gegenrede.info:

Frei von was? - Vielleicht von den Antideutschen? 

Bad Freienwalde (ipr) Nur wenige Kameraden aus den rechten Szenen der Uckermark, des Barnim, des Märkisch-Oderlandes und Berlins waren am gestrigen Samstag dem Aufruf der "Kameradschaft Märkisch Oder Barnim" (KMOB) nach Bad Freienwalde gefolgt, um laut skandierend für ein freies Jugendzentrum durch den ältesten Kur- und Badeort der Mark Brandenburg zu ziehen. Räumlich getrennt davon haben etwa 250 Menschen gegen den Aufmarsch der Nazis protestiert.

kmob
FNUMler beim Staunen und Fotografieren.foto: ipr 

Im dritten Anlauf hat es damit die KMOB geschafft, eine von ursprünglich sieben vorgesehe- nen Demonstration durchzufüh- ren. Nachdem bereits zwei Aufzüge wieder abgesagt wurden, dann vor zwei Wochen die erste Demonstration durch Bernau am Widerstand der Gegendemonstranten scheiter- te und man vor einer Woche in Eberswalde gar nicht erst antrat, fallen jetzt natürlich die Jubelgesänge der KMOBler entsprechend großartig aus. 

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Aktualisiert ( Montag, 14. Juni 2010 um 18:41 Uhr )
 

12. Juni: Bad Freienwalde

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Brandenburg-Nazifrei.de:

Am kommenden Samstag will die KMOB in Bad Freienwalde einen neuen
Aufmarsch-Versuch starten: Unter dem zynischen Motto “Für ein freies
Jugendzentrum”, zwei Jahre nachdem das alternative Jugendzentrum Maquis
von einem Nazi niedergebrannt wurde, will die Kameradschaft am 12. Juni
marschieren.

Bad Freienwalde ist für die KMOB jedoch nicht irgendein Ort, sondern
Ausgangspunkt ihrer Aktivitäten. Viele Mitglieder der Kameradschaft
stammen aus Bad Freienwalde und den umliegenden Dörfern.

Wir rufen alle Unterstützerinnen und Unterstützer auf, am 12. Juni nach
Bad Freienwalde zu kommen, um sich den Nazis entgegenzustellen.

Die Stadt Bad Freienwalde hat für den 12. Juni auf der Karl-Marx
Strasse und der Königsstrasse (Marktplatz) ab 10.00 Uhr eine Veranstaltung angemeldet unter dem Titel “Fest der Vielfalt”. Auch das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit wird vor Ort.

Ab 10.00 Uhr ist außerdem eine Demonstration der Antifaschistischen Aktion Bad Freienwalde angemeldet.

Aktualisiert ( Mittwoch, 09. Juni 2010 um 21:52 Uhr )
 

Eberswalde blieb nazifrei

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Sonntag, 06. Juni 2010 um 10:18 Uhr

300 Menschen standen für Blockade bereit / Rechte Demo abgeblasen

Keine Nazidemo: Die zweite schwere Schlappe innerhalb einer Woche musste die Neonaziszene in Nordost-Brandenburg einstecken. Am Samstag (dem 5. Juni) wollte die "Kameradschaft Märkisch-Oder Barnim" (KMOB) in Eberswalde demonstrieren. Das Bündnis "Brandenburg Nazifrei" (ein Zusammenschluss von Antifagruppen, Zivilgesellschaft und Parteien) hatte zu Blockadeaktionen aufgerufen.

Die Neonazis kamen dann erst gar nicht. Am Vortag der Demo hatten sie wegen des zu erwartenden Widerstands ihren Aufzug abgesagt. "Das ist eine empfindliche und peinliche Niederlage für die Rechten", freute sich die Sprecherin von "Brandenburg Nazifrei".

Die etwa 300 Menschen, die für die antifaschistische Blockade angereist waren, feierten in bester Laune und bei schönstem Sommerwetter am Eberswalder Bahnhof ihren Erfolg: Wieder eine Nazidemo verhindert.

Am Wochenende vorher, am 29. Mai, hatte die KMOB versucht, in Bernau zu demonstrieren. Die 90 Neonazis konnten damals angesichts einer 500 Menschen starken Blockade keinen einzigen Meter laufen.

In Eberswalde erschienen am Rand nur vereinzelt diejenigen Rechten, die offenbar die Nachricht von der eigenen Demoabsage nicht erreicht hatte.

Die Polizei nahm am Rande der antifaschistischen Kundgebung eine Person aus noch unbekannten Gründen in Gewahrsam. Sonst kam es zu keinen größeren Zwischenfällen.

Die KMOB hat für die nächsten Wochen noch drei weitere Demonstrationen angekündigt: Am 12. Juni in Bad Freienwalde, am 19. Juni in Strausberg und am 10. Juli in Manschnow (Küstriner Vorland). "Brandenburg Nazifrei" hat auch in diesen Orten Proteste angekündigt.

Die Demonstration der KMOB in Eberswalde hatte unter dem zynischen Motto "Gegen linke Gewalt" stehen sollen. Denn das Demodatum fiel auf das Wochenende nach dem zehnten Jahrestag des Mordes an Falko Lüdke - der linke Punk war am 29. Mai 2000 von Neonazis in Eberswalde ermordet worden.

Die Demonstration in Bad Freienwalde soll indes unter dem nicht minder zynischen Motto "Für ein freies Jugendzentrum" stattfinden - das Datum ist der zweite Jahrestag des Brandanschlags auf das alternative Jugendzentrum Maquis in Bad Freienwalde, das in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni 2008 von einem Neonazi niedergebrannt wurde.

Die Demo in Manschnow hingegen soll sich "gegen Kinderschänder" richten. In Gorgast, ganz in der Nähe von Manschnow, wurde vor wenigen Tagen ein behinderter Jugendlicher sexuell missbraucht - die mutmaßlichen Täter gehören der Neonaziszene an.

Weitere Bilder gibt es bei Flickr.
 
Aktualisiert ( Sonntag, 06. Juni 2010 um 10:30 Uhr )
 
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