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"Immer der Nase nach" - Globale Zukunftsvorstellungen, Eberswalde 2030

Wohnst du gerne in deinem Ort?
Wer ist dir wichtig?
Was muss passieren, damit du glücklich bist?
Was fällt dir spontan zum Wort „Grenze“ ein?

Jugend- und Kulturverein möchte mit einem Planspiel lokale Jugendinitiativen stärken.

Am Mittwoch, den 15. Dezember, treffen wir uns von 15.00 - 18.00 Uhr im jetzt vollsanierten und wirklich schicken und warmen Exil (Ausstellungsbaracke).

mehr Info hier:

Planspiele ermöglichen eine ebenso vielseitige wie lebendige Auseinandersetzung mit einem Thema - und das ohne trockene Vorträge.
In unserem Planspiel möchten wir verhandeln, dass jede/r von uns veranlasst sein kann den Lebensort zu wechseln.

Dem Gesetz von Kosten und Produktivität unterworfen, verschieben sich die globalen Arbeitsmärkte. So wie die Herstellung eines einzigen Produkts sich quer über den Globus zieht, bewegen sich auch die Menschen auf der Suche nach einem akzeptablen Gegenwert für ihre Arbeit: vom Land in die Städte, von Kontinent zu Kontinent, zu Fuß oder im Flugzeug.

Kaum mit der Schule fertig, verlassen viele junge Menschen Brandenburg: Der Anteil der 22- bis 35 jährigen an der Gesamtbevölkerung wird in Brandenburg deutlich stärker sinken als im Bundesdurchschnitt. (MOZ vom 3. November 2010, Seite 10) Im Kommentar auf der gleichen Seite steht ganz unmissverständlich: „ Junge Menschen wünschen sich attraktive Arbeitsplätze, nahe Bildungsangebote und gute Verkehrsverbindungen. Ein schönes Heimatgefühl wird sie nicht in den Orten halten.“

Auch der aktuelle Zukunftsatlas 2010 (ww.prognos.com) sieht auf die Menschen im Barnim mehr Risiken als Chancen zu kommen und favorisiert die Metropolen.

Welcher konkreten Zukunft müssen wir uns stellen, in der Familie, im Stadtteil, in der Region?
Wir wollen Zukunftsszenarien aufzeigen, etwa dass es 2030 nur noch 6 große Ballungsräume in Deutschland und sonst nichts mehr geben wird.
Welche Chancen bestehen da noch in einer Stadt wie Eberswalde oder in den anderen Städten und Dörfer im Oberbarnim?

Wer das Planspiel mit entwickeln möchte, um dann zur Gruppe zu gehören, die mit vielen Jugendlichen in Eberswalde spielt, ist eingeladen mitzumachen.

Das Projekt wir gefördert vom Lokalen Aktionsplan Barnim im Bundesprogamm „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“
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