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Rechtsextreme werden in der Region aktiv

Nazis und ihre Sympathisanten sind im Eberswalder Stadtbild immer präsent, das fällt besonders Menschen auf, die uns aus zivilisierteren Gegenden Deutschlands besuchen und einen dann verwundert ansprechen. Nun versucht die KMOB (Kameradschaft Märkisch Oder Barnim) dieses politische Potential zu bündeln und veranstaltet die "Märkischen Aktionswochen in MOL und BAR".

Gleich 5 Gemeinden (neben Eberswalde die Orte Manchnow, Strausberg, Bernau und Bad Freieinwalde)  sollen mit Demonstrationen heimgesucht werden. Mal werden "härtere Strafen für Kinderschänder" und mal "nationale Jugendzentren" gefordert.

Am 5. Juni soll es in Eberswalde um "Linke, die sich bei näherem Hinsehen als gewaltbereite Asoziale entpuppen" gehen. Einige Tage nach dem 10. Todestag von Falko Lüdtke, der von einem Nazi vor ein Taxi gestoßen wurde, ein Hohn gegenüber allen Trauernden und angesichts unverändert anhaltender rechtsextremer Gewalt (Informationen dazu hier http://www.opferperspektive.net/Home/995.html) eine Verkehrung der Tatsachen. 

Die Wandergruppen der Nazis sind bereits am 27. März in Neuruppin aktiv. Die "Freien Kräfte Neuruppin" rufen zu einer Demo unter dem Motto "Nationaler Sozialismus statt Kapitalfaschismus" auf, und Teilnehmer/innen aus Freienwalde, Eberswalde und Bernau fahren mit dem Zug dorthin. Neuruppin tritt dem mit einem Demokratiefest mit dem Titel "Demokratie im Quadrat" entgegen. Das Bündnis "Neuruppin bleibt bunt" hat einen Flyer erstellt, der hier zu sehen ist. 

Was in Eberswalde am 5. Juni, zumal angesichts des zeitgleich stattfindenden 3. Straßenkulturfestes FinE (LinK:http://www.eberswalde.de/FinE-2010.2265.0.html), den Nazis entgegen gesetzt wird, ist noch offen und die Diskussion darüber eröffnet.

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