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Eberswalde: Neonazis shoppen ungestört

Mut gegen rechte Gewalt:

Eberswalder Army-Shop

Seit fünf Jahren gibt es im brandenburgischen Eberswalde den „Army-Shop“. An dem Laden, der in der rechtsextremen Szene beliebte Kleidungsmarken anbietet, stört sich kaum noch jemand. Die Stadt sieht keine Handhabe, die Landtagsabgeordnete fordert den Verfassungsschutz. Dabei wäre der Stadt eine engagierte Zivilgesellschaft zu wünschen, die den Laden öffentlich problematisiert.

Am östlichen Ortsausgang von Eberswalde liegt seit fünf Jahren der „Army-Shop“. Im Gewerbegebiet zwischen Getränkegroßhandel, Tankstelle, Supermarkt und Rettungsdienst, dort wo jeden Tag hunderte Autos vorbeifahren, fällt nicht auf, wer dort ein und aus geht. Dabei wäre es angebracht, einen genauen Blick darauf zu werfen. Gordon Reinholz, politischer Ziehsohn des NPD Landesvorsitzenden in Thüringen, Frank Schwerdt, ein bundesweit bekannter Neonazi, betreiben den Laden. Im Angebot befinden sich unverdächtige Artikel, wie sie von Anglern oder Campern nachgefragt werden. Aber auch die in der Neonaziszene beliebte Kleidermarke Thor Steinar wird dort zum Verkauf angeboten. An der Fassade des Ladens wirbt Reinholz zudem für seinen „nationalen Versandhandel“ und einen Textildruck. Seit Jahren konnte sich der Laden abseits der Öffentlichkeit zur Anlaufstelle von Neonazis aus Eberswalde und ganz Brandenburg entwickeln.

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