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Theater zum Internationalen Antirassismustag

Am 20. März führt Label Noir Berlin das Stück "Heimat, bittersüße Heimat" um 19.00 Uhr im Saal des Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde auf.

An Stelle des Eintritts wird um eine Spende zu Gunsten des Barnimer Flüchtlingsfonds gebeten.

Im Stück geht es um den ganz normalen Rassismus in Deutschland, um die Selbstbehauptung gegenüber nervenden LeitkulturvertreterInnen und darum, dass das alles fest verankert ist, oder besser, System hat. Die ProtagonistInnen und die, die sie repräsentieren, fühlen sich "total verarscht".

Schwarze Deutsche, die sich mitunter dreimal am Tag die Frage gefallen lassen müssen, aus welcher Ecke von Afrika sie nun kommen, deren Mitmenschen ständig über ihr gutes Deutsch begeistert sind und ihnen unterstellen, sie würden gerne und viel tanzen und sich von Trockenfisch ernähren. Oft als Flüchtling oder Drogendealer gecastet, bringen die SchauspielerInnen von Label Noir Berlin uns ihr eignes Stück und etwas von sich zur Anschauung.

In "Heimat, bittersüße Heimat" möchte Label Noir Berlin zeigen, dass Definitionen von Identität, Heimat, nationaler und menschlicher Zugehörigkeit weit komplexer sind und weit mehr umfassen als die Kategorisierung nach Hautfarbe, Pass oder Herkunft der Eltern.

Letzendlich muss sich jede Zuschauerin und jeder Zuschauer fragen, was das mit ihr oder ihm zu tun hat.
Im Anschluss an die Aufführung ist ein Gespräch mit den DarstellerInnen möglich.

Label Noir Berlin plant für den Herbst eine Tour durch Brandenburg, der Auftritt in Eberswalde möchte mögliche Interessenten erreichen.

Quelle: www.amadeu-antonio.de  

 

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